Endlich Urlaub!!! Und nach einigen technischen Problemen melde ich mich dieses Mal (und womöglich auch die nächsten paar Male) aus dem sonnigen Kroatien. Denn wir, meine bessere Hälfte und ich, haben uns freitagnachts auf den Weg nach Novigrad gemacht. Regulär braucht man dafür 12 Stunden mit dem Auto. Mit einer etwas längeren Pause in Österreich und einigen Minuten Wartezeit an den Grenzübergängen haben wir unser Ziel jedoch erst nach ca. 16 Stunden erreicht. Da ist es gut, dass wir ein ausgewogenes Lunch-Paket mitgenommen haben, sonst hätten wir unser Urlaubsgeld bereits auf dem Hinweg für überteuerte Fressalien ausgegeben. Neben ausreichend Getränken, gesunden Snacks und sättigenden Sandwiches, bestand mein persönliches Highlight aus dem süßen Nanaimo Riegel.

Der Nanaimo Riegel noch in der Kastenform

Zwei Nanaimo Riegel auf Muffin-Papier. Andere Perspektive

Viele von euch kennen diesen Riegel wahrscheinlich noch gar nicht, oder?! Keine Sorge, ich bin auch eher zufällig während einer Internetrecherche darauf gestoßen, und bereits die Fotos dieser Süßspeise ließen mir das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Ein Nanaimo Riegel mit einer Minzblüte als Deko

Der Nanaimo Riegel hat seinen Ursprung in Kanada, genauer gesagt in der gleichnamigen Stadt Nanaimo, und besteht aus drei verschiedenen Schichten: knuspriger Keksboden, eine Art Buttercreme, und knackige Schokolade. Es gibt viele Variationen dieses Riegels, die sich in ihrer Geschmacksrichtung und dem Keksboden unterscheiden. Meine Variation besteht aus einem Butterkeksboden, eine mit Pfefferminzsirup verfeinerten Buttercreme, und Zartbitterschokolade.

Klingt das lecker? Dann nichts wie ran an das Rezept:

Rezept drucken
Nanaimo Riegel
Vorbereitung 15 Minuten
Portionen
Stücke
Zutaten
Für den Boden
Für die Creme
Für das Topping
Vorbereitung 15 Minuten
Portionen
Stücke
Zutaten
Für den Boden
Für die Creme
Für das Topping
Anleitungen
  1. Die Butterkekse in einem Blitzhacker (oder mit einem Nudelholz) zerbröseln und zusammen mit den Kokosflocken und den gemahlenen Mandeln anrösten, bis diese die gewünschte Bräune haben.
  2. Die Butter in einem Kochtopf schmelzen (Tipp: stetig rühren, damit nichts anbrennt) und das Kakaopulver hinzufügen. Sobald die Butter flüssig ist, den Topf vom Herd nehmen und die gerösteten Krümel unterheben bis alles gut miteinander verbunden ist.
  3. Die Masse nun in eine eckige Kuchenform geben, fest drücken und in den Kühlschrank stellen. (Tipp: Je dicker ihr den Keksboden haben wollt, desto kleiner sollte die Form sein)
  4. die weiche Butter, Sahne, Puddingpulver und einen Schuss Pfefferminzsirup in eine Schüssel geben und alles gut vermischen.
  5. Den Puderzucker sieben und vorsichtig unter die Masse heben, bis diese eine schöne, cremige Konsistenz hat. Anschließend die Creme auf dem Keksboden verteilen und wieder kühlstellen.
  6. Butter und Schokolade in einem Topf (oder in einem Wasserbad) schmelzen und, nachdem sie etwas abgekühlt ist, als letzte Schicht auf den Keksboden auftragen und ein letztes Mal kühlstellen.
  7. Die Form entfernen und in kleine Rechtecke schneiden.
Dieses Rezept teilen
 

Vielleicht noch ein kleiner Tipp für euren nächsten Trip: Ich wollte mir diese Dinger unbedingt bei der Fahrt einverleiben, und da ich dazu neige zu kleckern (besonders mit Schokolade), habe ich mir die Riegel in mundgerechte Happen geschnitten und in Papierförmchen gelegt, so wurden die Autositze wenigstens nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Zwei Nanaimo Riegel auf Muffin-Papier. Andere Perspektive

In diesem Sinne,

sonnige Urlaubsgrüße aus Kroatien.

Ein Nanaimo Riegel mit einer Minzblüte als Deko. Andere Perspektive

P.S.: Anstatt Pfefferminzsirup zu kaufen, habe ich den Sirup anhand des Rezepts von Herrn Grün selbst hergestellt.